Die Seminare im Bereich Begleitung von Menschen mit Behinderung vermitteln Grundlagen zu Menschenbild und Wertebasis sowie Konsequenzen für das professionelle Handeln.
Namhafte Gastdozenten, auch aus dem Hochschulbereich, unterstützen die Fortbildungsarbeit von DiaLog mit ihren neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. (z.B. Prof.Dr. Georg Theunissen, PD Dr. Ernst Wüllenweber u.a.)
Die Fortbildungsangebote unterstützen Mitarbeitende im Sinne der „Standards der Behindertenhilfe“ in ihrer Praxis vor Ort.
Aktuelle Themenbereiche:
„Empowerment“ als Handlungsorientierung mit der sogenannten „Stärkenperspektive“(Abkehr vom Defizitblickwinkel, unbedingte Annahme des Anderen und Akzeptanz, Vertrauen in individuelle und soziale Ressourcen)
Wir legen somit Wert auf eine neue Kultur der Unterstützung, die auf einer weitmöglichsten Gleichberechtigung zwischen Professionellen und Betroffenen beruht. (nach Theunissen)Auch bei schwierigen Situationen/Verhaltensweisen ist- nach heutigen Erkenntnissen- ein ressourcenorientiertes Vorgehen erfolgversprechender als (im klassischen Sinne) problemorientierte Vorgehensweisen. -
„Biographiearbeit“ ist für Bewohner wie für Mitarbeitende gleichermaßen von Bedeutung. Die Ergebnisse eines Projektes werden auch über Schulungsangebote bei DiaLog, zunächst für den Bereich Wohnen, implementiert. Durch eine biographisch orientierte Grundhaltung im Alltag, die Erkenntnisse aus dem biographischen Lebenslauf berücksichtigt, fühlen sich Bewohner besser als Individuum mit ihrer eigenen Lebensgeschichte verstanden. Die Mitarbeitenden werden darin geschult, verantwortungsvoll, vorurteilslos und vertraulich mit Biographien umzugehen. –
In Fachthemen werden spezielle Zielgruppen berücksichtigt wie Menschen mit Autismus oder Gerontopsychiatrische Erkrankungen bei Menschen mit Behinderung.-
Zur „Unterstützten Kommunikation“ gab es 2009 einen Fachtag .
UK ist gelebter Ausdruck von „Selbstbestimmung“, fördert auf eindrückliche Weise die Eigenständigkeit von Menschen mit Behinderung, die sich verbal kaum ausdrücken können. –
Die heilpädagogische Arbeit lebt von unterschiedlichen Methoden: Wir achten grundsätzlich auf die Vermittlung von sinnstiftenden Methoden, auch aus dem kreativen oder körperorientierten Bereich. (z.B. „Klangmassage“, „Heilkraft der Musik“,“ „Ayurvedische Massage“)-
Die Persönlichkeitsbildung von Mitarbeitenden ist ein Teil der Fachlichkeit in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Die eigene Person zählt im Umgang mit Menschen mit Behinderung auch als „Werkzeug“. Die „achtsame Selbstfürsorge“ des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin ist eine Grundhaltung für professionelle Hilfe.
Ebenso wird die gelingende Kommunikation im Team in Fortbildungen trainiert. Ein konstruktives, offenes Arbeitsklima unter den Teammitgliedern fördert erheblich die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung. -
Die aktuellen Fortbildungsangebote basieren auf o.g. Kernthemen und neuesten Entwicklungen im heilpädagogischen, psychologischen bzw. sozialwissenschaftlichen Feld.